RESOUND Beethoven Vol. 4 – “Eroica” & Septett Es-Dur

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Label: alpha Erschienen am 07. Oktober 2016

Die ‘Eroica’ in Originalbesetzung am Ort der Uraufführung von 1804 (alpha 474)

 

 

CD 1
Symphonie Nr. 3 in Es-Dur ‘Eroica’, op. 55
Allegro con brio
Marcia funebre (Adagio assai)
Scherzo (Allegro vivace)
Finale: Allegro molto – Poco andante – Presto

CD 2
Septett in Es-Dur op. 20
Adagio – Allegro con brio
Adagio cantabile
Tempo di minuetto
Tema con variazioni. Andante
Scherzo. Allegro molto e vivace
Andante con moto alla marcia – Presto

Die berühmte dritte Symphonie Beethovens unter dem Beinamen ‘Eroica’ – entstanden in den Jahren 1802 bis 1803 – wurde Ende Mai 2016 vom Orchester Wiener Akademie unter der Leitung Martin Haselböcks am im Originalzustand erhaltenen Uraufführungsort der Symphonie, dem Festsaal des Palais Lobkowitz in Wien, heute „Eroica-Saal“ genannt, aufgenommen. Haselböck und sein Orchester musizieren zudem in genau derselben Besetzung des Tages der Uraufführung, dem 9. Juni 1804, als die Symphonie in dem knapp 120 Quadratmeter kleinen Raum mit nur 28 Musikern im privaten Kreis des wichtigsten Beethoven-Mäzens, dem Fürsten Lobkowitz, in seinem Wiener Stadtpalais erstmals erklungen ist.

Septett op. 20 als ebenbürtige Zugabe
Nicht nur dieselbe Tonart stellen eine logische Verbindung zwischen Symphonie und der ebenso faszinierenden Dreingabe auf CD 2 der Doppel-CD, dem Septett in Es-Dur, op. 20, dar. Gilt die ‘Eroica’-Symphonie als Schlüsselwerk in der Entwicklung der Gattung Symphonie, so ist das Septett, eines der meistgespielten Werke Beethovens zu seinen Lebzeiten, ein ebenso eindrucksvoller Meilenstein der Kammermusik am Übergang zwischen Klassik und Romantik, mit einer Spieldauer von knapp einer Stunde. Das Septett wurde ebenfalls im Eroica-Saal aufgenommen und von Solisten des Orchester eingespielt.

Innovatives Aufnahmeverfahren für naturgetreuen Raumklang
Doch nicht nur das: um den speziellen Klang des für heutige Ohren eher ungewöhnlichen Konzertraumes für eine große Symphonie Beethovens für den Hörer festzuhalten, kam ein von der TU Berlin (Prof. Dr. Stefan Weinzierl) neu entwickeltes Kugelmikrofon zum Einsatz, das den Raumklang und die ungewöhnliche Klangentfaltung im Saal 1:1 einfängt und nun auf CD wiedergibt.

Ein besonderes Hörerlebnis, das auch den nächste Entwicklungsschritt des RESOUND Beethoven-Projekts des Orchester Wiener Akademie einläutet, nämlich das bislang exklusiv dem Wiener Konzertpublikum vorbehaltene Erlebnis Beethoven im Originalklang am Originalschauplatz für eine internationale Hörerschaft so eingänglich und zugänglich wie möglich zu machen.

Martin Haselböck und sein Orchester Wiener Akademie spielen mit RESOUND Beethoven seit 2014 das symphonische Gesamtwerk Beethoven erstmals im Originalklang auf historischen Instrumenten an den historischen Originalschauplätzen der Ur- und Erstaufführungen unter Beethoven in Wien für das ALPHA-Label ein. Nach den Symphonien 1, 2 und 7 sowie ‘Wellingtons Sieg’ und der Schauspielmusik zu ‘Egmont’ mit John Malkovich und Herbert Föttinger als Sprecher folgt nun Volume 4.