THE SOUND OF WEIMAR – Schubert-Liszt-Transcriptions

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Label: alpha

Die Aufnahme zeigt die musikalische Sensibilität der Interpreten, die jegliche musikalische Stimmungen der dargebotenen Werke eindrucksvoll einfangen und somit dem Hörer eine spannende Aufnahme liefern. Auch die Dramaturgie erweist sich als äußerst abwechslungsreich und beinhaltet durch die Bearbeitung der ‘Großen Fantasie’ als Klavier-Orchester-Dialog einen besonderen Höhepunkt. Für Verehrer der symphonischen Dichtungen Franz Liszts ist diese Aufnahme ein Muss. – Robert Pfretzschner, Klassik.com

Für das Projekt “The Sound of Weimar” disponiert Liszt-Experte Martin Haselböck das Orchester Wiener Akademie exakt in jener Größe der Uraufführungen mit der Weimarer Hofkapelle und verwendet für die Aufnahmen Instrumente, die auch in von Franz Liszt dirigierten Konzerten in Gebrauch waren bzw. diesen nachempfunden wurden. “Referenz-Aufnahme”,”Musterbeispiel”, “gelungener Coup” oder “klangliches Ereignis” war zu lesen, als die ersten CDs der Reihe erschienen. Die Gründe für das entstandene Klangbild liegen für Haselböck nicht nur an der Orchestergröße: “Im Unterschied zum modernen Orchester zeichnet sich der romantische Originalklang durch dunkle, samtige Wärme und durch die Möglichkeit subtiler Abstufungen in Dynamik und Artikulation aus.”, so Martin Haselböck.

Mit einer CD, die Franz Liszts Orchesterbearbeitungen von Schubert-Klavierwerken gewidmet ist, setzt ALPHA CLASSICS die junge Zusammenarbeit mit Martin Haselböck und dessen Orchester Wiener Akademie fort. Neben zum Teil wenig bekannten Bearbeitungen enthält sie mit den beiden Traueroden S 112 sowie der Ersteinspielung der Orchesterfassung der Kreuzeshymne S 185 aber auch zwei originale Liszt-Raritäten. Martin Haselböck erweist sich hier erneut als versierter Lisztianer, der uns mit seinem auf historischen Instrumenten spielenden Orchester den wohl verkanntesten aller Romantiker in seiner wahren Klanggestalt näherbringt.

“(…) so dass man am Ende die Überzeugung gewonnen hat, eine der ausgeglichensten und kohärentesten Deutungen dieses Werks gehört zu haben.” – Pizzicato, 2015

“So vernehmen wir denn sowohl bei den vier Schubert-Transkriptionen als auch den beiden Originalkompositionen Liszts schlank-fokussierte, auf Strukturen und Farben-Ausleuchtung fixierte Exegesen, die ein neues Licht auf den bisweilen geschmähten Klangkosmos des Romantikers werfen.” – MDR Figaro 10/2015